Stresshormone senken durch Autogenes Training: Wer hart trainiert, auf seine Ernährung achtet und dennoch keine Fortschritte erzielt, stößt oft auf eine unsichtbare Barriere: den hormonellen Zustand des Körpers. Wenn durch beruflichen Druck, Schlafmangel oder exzessives Training der Spiegel von Stresshormonen wie Cortisol dauerhaft erhöht bleibt, schaltet der Organismus auf Überlebensmodus. Die Folgen reichen von stagnierendem Muskelaufbau über erschwerten Fettabbau bis hin zu chronischer Erschöpfung. Um die eigenen Ziele zu erreichen, ist es essenziell, die Stresshormone senken zu lassen – und Methoden wie das Autogene Training bieten hierfür ein wissenschaftlich belegtes Werkzeug.
Wie Cortisol und Adrenalin den Körper blockieren
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Katabole Stoffwechsellage: Anhaltend hohes Cortisol wirkt proteinabbauend (katabol). Der Körper greift auf körpereigenes Eiweiß zurück, was den Abbau von Muskelgewebe begünstigt.
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Blockierter Fettabbau: Cortisol fördert die Einlagerung von Bauchfett und steigert den Appetit. Gleichzeitig hemmt es anabole Hormone wie Testosteron und Wachstumshormone (HGH), die für Muskelaufbau und Zellregeneration nötig sind.
Autogenes Training: Mit Gedanken die Stresshormone senken
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Aktivierung des Parasympathikus: Die Formeln schalten das Nervensystem von der Stressreaktion (Sympathikus) auf den Erholungsmodus (Parasympathikus) um.
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Gefäßweite und Muskelentspannung: Der Herzschlag verlangsamt sich, die Gefäße weiten sich und die Muskelspannung sinkt messbar.
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Hormonelle Balance: Regelmäßig angewendetes Autogenes Training hilft nachweislich dabei, die Cortisolausschüttung zu drosseln und die biochemischen Voraussetzungen für Regeneration zu schaffen.
Der Einfluss von gezielter Entspannung auf Abnehmen, Muskelaufbau und Gesundheit
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Abnehmen & Fettverbrennung: Durch den sinkenden Cortisolspiegel normalisiert sich der Blutzuckerspiegel. Die Insulinempfindlichkeit verbessert sich und die Fettverbrennung kann wieder ungestört ablaufen.
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Muskelaufbau & Kraftwert: Die Reduktion der katabolen Hormone schützt die Muskelmasse. Die Proteinsynthese läuft effizienter und der Körper kann Trainingsreize in der Erholungsphase optimal umsetzen.
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Allgemeine Gesundheit: Die gezielte Entspannung stärkt das Immunsystem, senkt Entzündungsmarker im Blut, verbessert die Schlafqualität und schützt das Herz-Kreislauf-System.
Das Gleichgewicht entscheidet über den Erfolg
Legende
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Cortisol: Ein in der Nebennierenrinde gebildetes Steroidhormon, das den Stoffwechsel, den Blutzuckerspiegel und die Immunantwort reguliert.
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Autogenes Training: Ein auf Autosuggestion basierendes Entspannungsverfahren zur gezielten Drosselung der vegetativen Stressantwort.
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Parasympathikus: Der Teil des autonomen Nervensystems, der für Ruhe, Erholung, Stoffwechsel und Regeneration zuständig ist.
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Katabolismus: Die Abbauphase des Stoffwechsels, bei der körpereigene Substanzen (wie Muskelproteine) zur Energiegewinnung zerlegt werden.
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Autosuggestion: Die Selbsteinflussung des eigenen Erlebens, Verhaltens oder körperlicher Funktionen durch gedankliche Vorstellung.
Rechtlicher Hinweis: Die in diesem Artikel bereitgestellten sportwissenschaftlichen, endokrinologischen und psychologischen Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung auf fittrend.de. Sie ersetzen keine individuelle medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Gemäß den Bestimmungen des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) stellen die Beschreibungen keine Heilversprechen bezüglich der Behandlung von Stressstörungen oder hormonellen Erkrankungen dar.




